mit freundlicher Genehmigung eine Information der BAUBIOLOGIE MAES zur Warnung der WHO vor Handy-Strahlung

Von höchster wissenschaftlicher Stelle bestätigt:
Handy-Strahlung ist ein “mögliches Krebsrisiko” für den Nutzer, speziell im Hinblick auf Hirntumore.
Die Internationale Krebsforschungs-Agentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO kommt nach Auswertung von mehreren hundert wissenschaftlichen Studien zu diesem Schluss, mahnt zur Vorsicht und zur “persönlichen Strahlenreduzierung” und kategorisiert die Handy-Mikrowellen in die gleiche Gefahrenklasse wie zahlreiche krebserregende bzw. krebsverdächtige Chemikalien (Pestizide, DDT, Chloroform, Furane…), Schwermetalle (Blei…), Pilzgifte (Aflatoxin, Ochratoxin…), Bakterien und Viren (HPV-Papillomavirus…), Bitumen oder Auspuffgase ein.
Die WHO rät in Interviews auf die Nutzung von Mobiltelefonen zu verzichten, wann immer es möglich ist, das gälte besonders für Kinder und Jugendliche.

Krebs bzw. Hirntumore sind nur ein Aspekt der reichlich nachgewiesenen biologischen Effekte und gesundheitlichen Probleme der Handy-Strahlung. Es geht darüber hinaus um Veränderungen der Hirnströme, die erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, die Verklumpung von Blutkörperchen (“Geldrollenbildung”) – das und mehr bereits bei kurzen Telefonaten einiger Sekunden bis Minuten. Es geht um DNA-Brüche und Genschäden, Nervenschädigung, Missbildung, oxidativen Stress, neurologische und kognitive Probleme, Hormon- und Immunprobleme, die reduzierte Fruchtbarkeit, die abnehmende Hörleistung, um Tinnitus, Leukämie…, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der Europarat fordert am 6. Mai 2011 den Kurswechsel in Sachen Handyfunk. Die Regierungen werden aufgefordert, alles Erdenkliche zu tun, um die Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder zu reduzieren, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Der Handygebrauch solle allgemein strikt eingeschränkt und an Schulen ganz verboten werden, so auch DECT und WLAN. Grenzwerte müssten gesenkt werden.

Der oberste russische Strahlenschutz RNCNIRP schlägt Anfang 2011 Alarm und sieht Zusammenhänge mit den Handywellen. Besorgniserregend sei die immense Zunahme von Erkrankungen innerhalb der letzten zehn Jahre, besonders bei Kindern und Jugendlichen. So seien Störungen des Zentralnervensystems unter 15- bis 17-jährigen um 85 % gestiegen, Probleme des Immunsystems um 82 %. Bei Kindern unter 14 Jahren stiegen Blutkrankheiten um 64 % an, Immunstörungen auch um 64 % und neurologische Störungen um 58 %. Handyfunk sei als eine unkontrollierte Quelle schädlicher Exposition zu betrachten. Es müssten dringend Maßnahmen ergriffen werden.

Die gepulsten Mikrowellen von z.B. schnurlosen Telefonen nach DECT-Standard, WLAN-Internetzugängen oder DECT-Babyphonen gleichen denen der Handys – sie sind zudem oft noch Dauerstrahler ohne Unterbrechung, auch bei Nichtnutzung – und müssten mindestens genauso kritisch bewertet werden. Die WHO spricht zwar nicht nur von Handy-Strahlung, sondern auch von “Rundfunk, Radar und funkenden elektronischen Geräten”, weist aber nicht näher darauf hin, was hiermit gemeint ist.

Quelle: Baubiologie Maes – weitere Veröffentlichungen zu o.a. Thema und zum Thema Energiesparlampen und weiteren finden zu unter: www.maes.de