FAQ – Häufige gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Heilpraktiker und Homöopath?

Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die von Ärzten und Heilpraktikern angewandt wird. Heillpraktiker/innen dürfen sich nicht Homöopathen nennen, dies ist Ärzten vorbehalten. Die klassische Homöopathie darf jedoch von Heilpraktikern – nach mehrjähriger Ausbildung – angewandt werden.

Ist die Ausbildung von Heilpraktikern grundsätzlich gleich?

Leider nein. Das Berufsbild des Heilpraktikers setzt eine Prüfung beim zuständigen Gesundheitsamt voraus. Viele Heilpraktiker bereiten sich nur explizit auf diese Prüfung vor, um dann mehr Zeit für die jeweilige Fachausbildung zu verwenden. Hierzu sollte man wissen, dass die Heilpraktikerprüfung keinerlei Therapie überprüft, sondern lediglich schulmedizinisches Grundwissen überprüft. 1928 entstand aus dem „Verband der Heilkundigen Deutschlands“ in Essen der „Großverband der Heilpraktiker Deutschlands“.

Jede Heilpraktikerin / jeder Heilpraktiker sollte jedoch zusätzlich zur Heilpraktikerausbildung eine detaillierte Ausbildung seiner speziellen Fachrichtung absolvieren. Das heißt hier in meinem Fall; ich habe 4,5 Jahre ein schulmedizinisches Grundstudium absolviert, dann in meinen Fachrichtungen: Klassische Homöopathie, Hypnose- und Yogatherapie nochmals mehrjährige Ausbildungen absolviert.

Warum nennen sich viele Heilpraktikerpraxen „Naturheilpraxis“? Welche Fachrichtung wird dann praktiziert?

Unter dem Begriff „Naturheilpraxis“ kann sich grundsätzlich vieles verbergen. Ein Arzt könnte seine Praxis auch Naturheilpraxis nennen. Dies sagt in den meisten Fällen lediglich aus, dass alternative oder komplementäre Heilmethoden angewandt werden. Das kann Homöopthie sein aber auch Phyotherapie oder Komplexmittelhomöopathie können hier angewandt werden. Auch Osteopathen oder Anwender der traditionellen chinesischen Medizin können ihre Praxis „Naturheilpraxis“ nennen. Die Patientin / der Patient sollte immer darauf achten welche Therapieformen angeboten werden und dann entscheiden welche Therapieform sie / er für sich in Anspruch nehmen möchte.