Eindeutige Beweise dafür, dass zu viel Aluminium im Trinkwasser das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen kann, wurden 1988 erbracht. Ein Zwischenfall im Wasserwerk in Camelford in Cornwall, England führte dazu, dass die Bevölkerung dort Wasser mit enorm erhöhten Aluminiumsulfatwerten trank. Gedächtnisverlust war ein sehr verbreitetes Leiden unter den bedauernswerten Menschen, die dieses kontaminierte Wasser zu sich nahmen. Beweise für den Zusammenhang zwischen Demenz und Aluminium kommen auch von der McLachlans Ontario Studie, bei der 668 Gehirne von verstorbenen Alzheimerpatienten untersucht wurden. Sie bewies, dass das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, bei Personen, die in einer Gemeinde lebten, wo das Trinkwasser mehr als 100 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthielt 2,5 mal höher war, als bei solchen, bei denen der Aluminiumanteil im Trinkwasser unter diesem Wert lag.

Für die meisten Menschen beginnt der Tag mit einer Dusche. Wenn das Wasser sauer ist und zudem zu wenig Calcium und Magnesium enthält, dann dringt dabei möglicherweise Aluminium durch Poren und Nase in den Körper ein. Dies ist wahrscheinlich, wenn das Wasserwerk Aluminumsulfat als Antiflockungsmittel einsetzt, um Sediment zu verhindern.

In sehr vielen Deodorants befindet sich Alumium, wie viel von diesem Aluminium tatsächlich in den Körper eindringt ist unklar. McGrath behauptet, dass der häufige Deo Gebrauch mit aluminiumhaltigen Deos im Zusammenhang mit einer Brustkrebsdiagnose in jungen Jahren steht. Britische Forscher haben Belege zur Untermauerung von McGraths These gefunden. (Weitere Informationen zu den Quellen dieses Artikels finden Sie unter www.zentrum-der-gesundheit.de)

Ob Ihr Deo Aluminium enthält – oder welche Inhaltsstoffe die von Ihnen verwendeten Produkte enthalten, können Sie hier erfahren: www.Codecheck.info

Tee, Kaffee etc. werden normalerweise mit Leitungswasser zubereitet. Die meisten Wasserversorgungsunternehmen informieren über die chemische Zusammensetzung des Trinkwassers.

Aluminium befindet sich ebenso in Getränkedosen und wird teilweise als Rieselhilfe in Speisesalz verwendet. Eine ausführliche Zusammenfassung dieser Kurzinfo über Aluminium finden Sie auch unter: http://www.hdfoster.com . Dr. Harold Foster ist festangestellter Professor und hat als Autor etwa 245 Artikel veröffentlicht, von denen sich die meisten mit der Schadensbegrenzung nach Katastrophen oder der Ermittlung der Ursachen für chronische Krankheiten oder Langlebigkeit beschäftigen.

(Dies ist ein Kurzauszug aus: Alzheimer – Ursachen und Hintergründe vom Zentrum der Gesundheit, veröffentlicht am 30.10.2006)

Die Ernährung in der westlichen Welt fördert Alzheimer auf drei verschiedene Arten. Zunächst ist sie sehr arm an Kalzium und Magnesium,[23] so dass Menschen, die sich so ernähren, sehr anfällig für eine Aluminiumvergiftung sind. Zudem kommen viele Speisen aus der Dose, sie werden in Aluminium verpackt und/oder zubereitet. Je saurer das Essen ist, desto leichter löst es das Aluminium. Drittens wird vielen verarbeiteten Lebensmitteln Maltose zugefügt, um den Geschmack zu “verbessern”.[24] Maltose fördert die Fähigkeit von Aluminium, vom Blut ins Gehirn überzugehen und die Enzyme dort zu stören. Forscher, die ein Kaninchen untersuchen wollen, dessen Hirn durch alzheimerähnliche Beläge und Bündel stark geschädigt ist, füttern es mit Maltose.[25] Es gibt keinen Grund, Maltose grundsätzlich als Zusatzstoff bei Kakaogetränken, Bier, Backwaren und vielen anderen Produkten zu erlauben.

Weitere Faktoren

Da sich der oben angeführte Artikel vor allem mit Aluminium als Risikofaktor von Alzheimer befasst, hier noch ein paar Ergänzungen.

Aluminium und andere Schlacken können erst ins Gehirn gelangen, wenn die Blut-Hirn-Schranke geschwächt ist. Also müssen alle Faktoren, welche die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger machen, für die Alzheimer-Krankheit berücksichtigt werden. Dazu zählen:

Elektrosmog:

Neurochirurg Prof. Leif Salford von der Universität Lund: „Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, in das Gehirn zu gelangen”. “

Seine Studie weist die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke und Neuronenschäden schon bei einem SAR-Wert von 2mW/kg signifikant nach und dies 50 Tage nach einmaliger, zweistündiger Bestrahlung. Der zulässige SAR-Wert für Anwohner von Mobilfunk-Sendemasten liegt bei 80 mW/kg, also 40 mal höher. Eine entsprechend stärkere Bestrahlung müssen Menschen in Sendernähe Tag und Nacht unentwegt akzeptieren. Für die Benutzung eines Handys beträgt der zulässige SAR-Wert 2000 mW/kg!

Quelle: Salford LG, Brun AE, Eberhardt JLML, et al: Nerve cell damage in mammalian brain after exposure to microwaves from GSM mobile phones. Environmental Health Perspectives, Journal of the National Institute of Environm. Health Sciences 2003; 1-17.
Siehe auch: http://www.wahrheitssuche.org/handy.html

Glutamat (Geschmacksverstärker):

Der Alzheimerforscher Prof. Dr. Konrad Beyreuther vom Zentrum für Molekularbiologie der Universität Heidelberg hat an Ratten nachgewiesen, dass uns zu viel Glutamat um den Verstand bringen kann, da es die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und direkt Hirnzellen schädigen kann. Wegen dieser Eigenschaft wird Glutamat von Beyreuther und anderen Forschern immer wieder als Alzheimer-Faktor genannt.

In der Drogenszene wird Glutamat sogar gezielt dazu benutzt, um beim Rauchen bestimmter Substanzen den Effekt der “Überwindung der Blut-/Hirn-Schranke” einzuleiten oder zu verstärken.

Quelle: Konrad Beyreuther Demenzen. Grundlagen und Kritik. Stuttgart 2002.
Siehe auch: http://www.wahrheitssuche.org/glutamat.html

Aspartam (Süßstoff):

Russel Blaylock von der Medizinischen Universität von Mississippi hat mit Bezug auf über 500 wissenschaftliche Referenzen festgestellt, dass nicht nur hohe Mengen Glutaminsäure (aus der übrigens der Geschmacksverstärker Glutamat zu 90 Prozent besteht), sondern auch Aspartam schwere chronische neurologische Störungen verursacht. Beide Stoffe überwinden die Blut-Hirn-Schranke und haben zusätzlich die Eigenschaft, Aluminium an sich zu binden, was dazu führt, dass Aluminium über diese Stoffe ins Gehirn transportiert wird.

Quelle: Russell L. Blaylock: Excitotoxins. The Taste that Kills. Health Press NA Inc. 1996.
Siehe auch: http://www.wahrheitssuche.org/aspartam.html

Zitronensäure:

Auch Zitronensäure erleichtert den Transport von Aluminium und Blei durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn, wo sich diese Stoffe dann ablagern. Zitronensäure ist unter anderem in Limonaden, Cola, Marmelade und Fruchtgummiprodukten enthalten.

Quelle: Hans-Ullrich Grimm: Die Ernährungslüge. München 2003.
Siehe auch: Alzheimer aus der Tüte – Interview mit Hans-Ullrich Grimm: http://www.mlm-infos.com//files/alzhausdert_te_r_z_129_012_2004_214.pdf

Übersäuerung generell:

Das übersäuerte Blut versucht, die belastenden Säuren schnellstmöglich an der Peripherie abzulagern, in den Beinen, den Schultern, im Nacken- und Kopfbereich, entlang der Wirbelsäule, zuletzt sogar im Gehirn. Vor allem verstärkt Übersäuerung die Wirkung von Metallen wie Aluminium und behindert ihren Abbau.

Quelle: Prof. Dr. rer.nat. Jürgen Vormann, Institut für Prävention und Ernährung; Thomas Goedecke: Chronisch übersäuert? Säure-Basen-Balance und Gesundheit. Weil der Stadt 2006.
Siehe auch: http://www.wahrheitssuche.org/uebersauerung.html

Endnoten:

1. WHO Scientific Group on senile dementia. Dementia in late life: research and action. Technical Report Series 730. Geneva: World Health Organization, 1986.
2. Chiu, H.F.K., Zhang, M. Dementia research in China. Int J. Geriatr Psychiat. 15, 2000, S. 947-953.
3. Molina, O., Cardozo, D., Cardozo, J., Causes of dementia in Maracaibo, Venezuela: a re-evaluation. Rev. Neurol. 30(2), 2000, S. 115-117.
4. Flaten, T.P.”Geographical associations between aluminum in drinking water and death rates with dementia (including Alzheimer’s disease), Parkinson’s disease and amyotrophic lateral sclerosis in Norway. Environ Geochem Health, 12(1/2), 1990, S. 152-167.
5. Hagnell, O., Lanke, J., Borsman, B., Ojesjo, L. “Does the incidence of age psychoses increase” Neuropsychobiol. 7, 1982, S. 20-211.
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7. Martyn, C.N., Pippard, E.C. “Usefulness of mortality data in determining the geography and time trends in dementia.” Epidemiol Commun Health, 42, 1988, S. 134-137.
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9.Neuman, S.C., Bland, R..C. “Canadian trends in mortality from mental disorders, 1965-1983″. Acta Psychiatr Scand, 76, 1987, S. 1-7.
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11.Graves, A.B., Larson, E.B., Edland, S.D. et al. “Prevalence of dementia and its subtypes in the Japanese American population of King County, Washington State. The Kame Project”. Am J. Epidemiol, 144(8), 1996, S. 760-771.
12.Hendrie, H.C., Ogunniyi, A., Hall, K.S. et al. “Incidence of dementia and Alzheimer’s disease in 2 communities: Yoruba residing in Ibadan, Nigeria and African Americans residing in Indianapolis, Indiana.” JAMA, 285, 2001, S. 739-747.
13. Bishop und Waldholz. “Genome 1990.” Cited by Bland, J..S. in Williams, J.R., Biochemical Individuallity: the Basis for the Genetotrophic Concept. Keats Publishing, New Canaan, CT, 1998, p. viii.
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19.Forbes, W.F., McAiney, C.A., Hayward, L.M., und Agwani, N. “Geochemical risk factors for mental functioning, based on the Ontario Longitudinal study of Aging (LSA) V, comparisons of the results, relevant to aluminum water concentrations obtained from the LSA and from death certificates mentioning dementia.” Canadian Journal on Aging, 14, zitiert von Jansson, op. cit., 1995.
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36. Galeev, A., Kazakova, A., Zherebker, E., Dana, E., und Dana, R.. “Mineral ascorbates improve memory and cognitive functions in older individuals with pre-Alzheimer’s symptoms.” Eine Kopie dieses Artikels wurde diesem Autor durch R. .Dana and E. Dana, Committee for World Health, 20331 Lake Forest Drive, Suite C-15, Lake Forest, California 92630, USA, (Nd) zur Verfügung gestellt.
37. Bobkova, N.V., Nesterova, I.V., Dana, E., Nesterov, V.I., Aleksandrova, Iiu, Medvinskaia, N.I., Samokhia, A.N. “Morpho-functional changes of neurons in temporal cortex in comparison with spatial memory in bulbectomized mice after treatment with minerals and ascorbates.” Morfologiia, 132(3), 2003, S. 27-31. (In Russisch).